Doppellinie

2017  Kaviar und Hasenbraten

von Regina Rösch

Es ist der 20. des Monats und bei der Familie von Max Steiner herrscht mal wieder Ebbe in der Kasse. Max hat einen Luxus-Hasenbraten „organisiert“ und Ehefrau Elvira ist bereits im Dorf unterwegs um Kartoffeln, Kartoffelmehl und Salat für das abendliche Essen auszuleihen.  Zum Abendessen gesellt sich spontan auch Nachbar Manfred Hasenberger dazu und erzählt, dass der langjährige Kumpel „Klunker-Ede“, der für einen Überfall auf ein Juwe­liergeschäft im Knast sitzen muss, plötzlich verstorben ist. Nach einer stillen Gedenkminute mit Bier und Schnaps erinnert sich Max, dass „Klunker-Ede“ ihm kurz vor seiner Verhaftung ein Kuvert zur Aufbewahrung anvertraut hat, mit der Auflage, es nur zu öffnen, falls ihm etwas zustößt. Dieses Kuvert wird hervorgeholt und die beiden finden einen Brief in dem steht, sich mit dem Inhalt ein schönes Leben zu machen und zu ihrer großen Überraschung, einige wertvolle Diamanten.
Doch gestohlene Diamanten sind kein Bargeld und garantieren noch lange kein sorgenfreies Luxusleben, vor allem nicht, wenn die Ehefrauen nichts davon wissen sollen. Auch die Polizei sucht schon lange nach diesen Diamanten. Auf Max und Manfred kommen mehr Probleme zu, als sie je geahnt haben. Nur ausgefallene Ideen helfen hier weiter, aber die bringen auch zusätzliche Verwicklungen  und neue Schwierigkeiten. Ob es ihnen gelingt, von nun an Champagner und Kaviar statt Hasenbraten und Bier zu genießen, muss sich erst herausstellen.

Bildergalerie vom Theaterstück:

Kaviar und Hasenbraten